Der Park soll zu einer der größten Attraktionen Lateinamerikas werden. Auf einem Gelände von 700 Hektar entstehen mehr als fünfzig Attraktionen, darunter die höchste Achterbahn des Kontinents. Dieser Stahlriese wird über 55 Meter hoch und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde.
Auffällig ist die starke niederländische Beteiligung. So ist Vekoma, der renommierte Achterbahnhersteller aus der niederländischen Provinz Limburg, an der Lieferung spektakulärer Fahrgeschäfte beteiligt. Damit erhält der Cacau Park im wahrsten Sinne des Wortes einen Hauch niederländischer Ingenieurskunst. Das unterstreicht erneut die führende Position der Niederlande in der internationalen Attraktionsbranche.
Neben Fahrgeschäften mit Nervenkitzel entstehen auch Themenbereiche, Hotels, ein Einkaufszentrum und eine Schokoladenfabrik, in der Besucher den Herstellungsprozess ihrer Lieblingssüßigkeit verfolgen können. Große internationale Namen wie Zamperla und Technical Park sind ebenfalls beteiligt.
Die Initiatoren peilen mehr als drei Millionen Besucher pro Jahr an. Damit soll der Cacau Park nicht nur ein Touristenmagnet werden, sondern auch Tausende Arbeitsplätze in der Region schaffen.
Cacau Show, die treibende Kraft hinter dem Projekt, will den Park als brasilianische Antwort auf die großen internationalen Themenparks positionieren. „Erlebnis und Geschmack kommen hier zusammen“, verspricht das Unternehmen.
Niederlande als Exportland der Freizeitwirtschaft
Die Niederlande spielen seit Jahrzehnten eine Hauptrolle in der internationalen Freizeitwirtschaft. Von den ikonischen Achterbahnen von Vekoma bis zu den kreativen Entwürfen von Jora Vision: Überall auf der Welt tauchen beim Bau von Themenparks und Attraktionen niederländische Namen auf. Auch beim Cacau Park zeigen die Niederlande erneut, dass sie trotz ihrer überschaubaren Größe bei der Verbindung von Technik, Erlebnis und dem Erzählen von Geschichten zur Weltspitze gehören.
Quelle: EAP Magazin, Technical Park, Themeparx




